Leegebruch, 30.06.2017, von TH

Hochwasser bei Berlin

Ortsbild in Leegebruch zur Zeit des Einsatzes

Am 29.06.2017 überzogen unwetterartige Regefälle große Teile Deutschlands. Schlimm betroffen war auch der Ort Leegebruch bei Oranienburg, etwas nördlich von Berlin. Dort fiel etwa ein Viertel des Jahresniederschlages innerhalb von 6 Stunden. Der Ort liegt in einer Senke. Dies führte zu einem örtlichen Hochwasser, in dem der Ort teilweise bis zu 20cm unter Wasser stand.

Kurz nach Mitternacht in der Nacht zum 30.06. wurden die Quedlinburger Helfer alarmiert, die sofort mit schwerem Gerät ausrückten. Nach einer über drei Stündigen Anfahrt begannen die Helfer gegen 4 Uhr die Arbeiten. Problematisch gestaltete sich vor allem die Antwort auf die Frage: Wohin mit dem Wasser? Ein völlig überfüllter Entwässerungsgraben bot dabei keine sinnvolle Abhilfe. Es wurde versucht das Wasser in dem Graben wieder zum Fließen zu bringen. Große Mengen Wasser wurden schließlich über eine Erhöhung gepumpt. Insgesamt förderten die Quedlinburger Helfer mit einer Leistung von etwa 7500 Liter pro Minute. Der Hochwasserspiegel sank aber nur sehr langsam. Am frühen Abend wurden die Quedlinburger Helfer durch die THW-Ortsverbände Stendal und Salzwedel abgelöst. Die Technik verblieb für die Dauer des gesamten Hochwassereinsatzes vor Ort.

Besonders hervorzuheben bei dem Einsatz ist die Dankbarkeit und die Verpflegung durch die Anwohner in Leegebruch sowie die Zusammenarbeit mit der örtlichen Feuerwehr.

Wir wünschen den Leegebruchern alles Gute.


  • Ortsbild in Leegebruch zur Zeit des Einsatzes

  • THW-Helfer

  • Ortsbild in Leegebruch zur Zeit des Einsatzes

  • Zusammenarbeit mit der Feuerwehr

  • Führungsstelle des THW

  • Zusammenarbeit von THW und Feuerwehr bildet Kameradschaft

  • Pumpstrecke nach gefallenen Wasserstand

  • Hochwassermarken, aufgenommen kurz vor Abreise

  • Pumpstelle in einem überfüllten Abwassersystem

  • Ein Anwohner macht das Beste aus der Situation

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