Burg, 19.09.2020, von Tobias Heine

Fahrsicherheitstraining für Einsatzfahrer

Nur wer ankommt, kann auch helfen.

Nur wer ankommt, kann auch helfen. Diesem Kredo folgend absolvierten einige Quedlinburger Helfer gemeinsam mit Helfern anderer Ortsverbände ein Fahrsicherheitstraining für Einsatzfahrer.

Neben den üblichen Fahrmanövern, die jeder Fahrzeugführer beherrschen sollte, lag hier das Augenmerk vor allem auf Einsatzfahrten. Die Teilnehmer wurden darauf sensibilisiert, dass vor allem bei Fahrten mit Sonder- und Wegerecht (umgangssprachlich: Blaulichtfahrten) deutlich erhöhte Aufmerksamkeit gegeben sein muss. Sonder- und Wegerecht bedeutet zwar, dass andere Verkehrsteilnehmer dem Einsatzfahrzeug sofort „freie Bahn zu schaffen haben“, aber nicht jeder Verkehrsteilnehmer erkennt und in dieser Ausnahmesituation entsprechend reagiert. Es muss damit gerechnet werden, dass andere Verkehrsteilnehmer einen nicht wahrnehmen oder kurzzeitig überfordert sind und das Unerwartete machen, heißt es unter anderem in der Theorieausbildung. Weitere Themengebiete waren die Fahrphysik und das Handling des Fahrzeuges.

In der Praxis wurden die Teilnehmer mit ihren  Ortverbandeigenen Fahrzeugen in das Übungsgelände geschickt. Hier wurden Gefahrenbremsungen auf griffigen, teilgriffigen und glatten Untergrund geübt, genauso wie das gebremste und ungebremste Ausweichen von Hindernisse. Ein besonders herausforderndes Element war der Spurwechsel in einer extrem engen Fahrspur. Hier zeigte sich, wer ein Gefühl für die eigenen Fahrzeugdimensionen und ein gutes räumlich- zeitliches Vorstellungsvermögen hatte.

Wir wünschen allen Fahrern stets eine gute und unfallfreie Fahrt.


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