Zwei Helfer stellen sich vor: Juliane und Wolfgang

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Thale OT Weddersleben,

Manchmal sind es Zufälle, die den Weg ins THW ebnen. Bei Juliane und Wolfgang war es ein Zeitungsartikel, der ihre Aufmerksamkeit erregte –

und damit nicht nur ihren eigenen, sondern auch die ihres Hundes Bruno. Auf der Suche nach einer Aufgabe für ihn führte sie der Weg in den Ortsverband Quedlinburg. Aus dem ersten Interesse wurde schnell eine feste Bindung – und so gehören die beiden seit vielen Jahren fest zum THW.

2014 absolvierten Juliane und Wolfgang gemeinsam ihre Grundausbildung. Sie war damals 59 Jahre alt, er 67. Mitgebracht zu unserem Gespräch haben sie einen Zeitungsartikel aus jener Zeit, der zeigt, wie außergewöhnlich ihr gemeinsamer Start ins Ehrenamt war. Sie erzählen, dass sie oft nach dem Dienst Zuhause weitergelernt haben. Wolfgang brachte Juliane geduldig viele Werkzeuge und Arbeitsweisen des THW-Alltags näher.

Bis heute ist Juliane eng mit der Grundausbildung verbunden – wenn auch nicht mehr als Teilnehmerin, sondern als Unterstützerin. Sie freut sich, wenn junge engagierte Menschen ihren Weg ins THW finden, und sorgt mit leckerem Essen aus der Küche dafür, dass alle gut gestärkt sind. Als besonders schön empfindet sie, dass die neuen Helferinnen und Helfer diese Unterstützung auch zu schätzen wissen und ihr das Gefühl geben, ein wichtiger Teil der Ausbildung zu sein.

Nach bestandener Grundausbildung trennten sich die Aufgaben der beiden: Juliane ging in die Fachgruppe Biologische Ortung, wo sie mit Hund Bruno die Ausbildung zum Rettungshundeteam begann. Wolfgang wurde als Kraftfahrer im Zugtrupp aktiv und unterstützte mit seinen Fahrkünsten auch andere Fachgruppen. Da er bereits Rentner war, konnte er viele Einsätze begleiten. Juliane arbeitete als Intensivpflegerin und konnte nicht immer spontan dabei sein – aber sie berichtet, dass ihre Kolleginnen und Kollegen voll hinter ihrem Ehrenamt standen.

Zwei Einsätze sind den beiden bis heute besonders in Erinnerung geblieben:
    •    die Suche nach Inga im Jahr 2015 bei Stendal – ihr erster gemeinsamer Einsatz,
    •    sowie eine Vermisstensuche im Harz, bei der Wolfgang als Kraftfahrer im Einsatz war und Juliane auf der Fahrt die Schönheit der damaligen Vegetation auffiel.

Zum Abschluss unseres Gesprächs haben wir die Beiden gefragt, was sie sich für die Zukunft des THW wünschen. Ihre Antwort war klar: Viele Menschen, die bereit sind, sich ehrenamtlich einzubringen und die vielseitige Technik des THW kennenzulernen. Ebenso wichtig sei die Unterstützung durch Arbeitgeber, die den Wert dieses Engagements erkennen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darin bestärken.

Ihre Botschaft an die junge Generation:
„Bringt euch ein im THW, macht euch stark und helft anderen. Es lohnt sich auf jeden Fall.“

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