Am Freitag zum Ausbildungsbeginn wurden die Bergungsgruppen vor das Szenario einer Gasexplosion gestellt. Zudem unterstützte der Zugtrupp die Bergungsgruppen bei der Bewältigung ihrer Aufgaben.
Zunächst wurde ein Trupp beauftragt die Lage des zertrümmerten Gebietes zu erkunden, um mögliche Gefahren, Zugänge und eventuelle verschüttete Personen zu ermitteln. Die Erkundung erfolgte durch das Absuchen von Randtrümmern und die Befragung von Augenzeugen. Gleichzeitig haben zwei Trupps die Schadensstelle mittels Powermoon® ausleuchten und ermöglichten dadurch ein sicheres Arbeiten in der Dunkelheit.
Der Erkundungstrupp stellte fest, dass eine Person in den Trümmern verschüttet ist, zudem wurden mögliche Zugänge in die Trümmer erkundet, dokumentiert und gemeldet.
Um eine Gefährdung der Einsatzkräfte durch Restgase nach der angenommenen Gasexplosion auszuschließen, wurde bei der Erkundung auch ein Mehrgasspürgerät (Dräger MX7000) mitgeführt.
Nach dem Freimessen konnte Resttrümmer u.a. mittels Kettensäge beseitigt werden und die Person wurde mit dem Schleifkorb Patientengerecht aus den Trümmern befreit.
Während der gesamten Übung hat der Zugtrupp die Lageerkundung und die Erfüllung der Aufgaben über Funk schriftlich erfasst und der Einsatzleiter hat die Aufgaben koordiniert.
Der Schwerpunkt der Übung lag unter anderem im Bereich digitaler Sprechfunk, derAusleuchtung der Einsatzstelle, der Verkehrsabsicherung sowie der Befreiung der verschütteten Person.
Durch die gruppenübergreifende Übung möglicher Einsatzszenerien wird die Zusammenarbeit der Bergungsgruppen und des Zugtrupps gestärkt, sodass diese im Ernstfall reibungslos wie ein Uhrwerk zusammenarbeiten.