Berlin/Quedlinburg, 31.01.2020, von Tobias Heine

Drohne erweitert Einsatzspektrum

neue Drohne für das THW.jpg, Quelle: THW/Sebastian Hohmann

Eine neue Drohne empfingen zwei Quedlinburger Helfer in Berlin für unseren THW-Ortsverband. Durch ihre Lichtbild- und Wärmekamera wird sie das THW in großflächigen oder unübersichtlichen Einsätzen, wie Personensuchen, Hochwasser oder Flächenbränden unterstützen. Die Drohne ist ab sofort Hauptbestandteil für den neuen Trupp im THW „unbemannte Luftsysteme" (UL), der auch in Quedlinburg angegliedert ist. Somit erweitert sich ab heute das Einsatzspektrum des Ortsverbandes und des THW bundesweit.

Insgesamt 18 THW-Kräfte aus ganz Deutschland ließen sich diese Woche in Berlin in die neue Aufgabe und Technik einweisen. Unter anderem lernten sie wie eine Gefährdungsbeurteilung je nach Einsatzfall durchzuführen ist und was bezüglich der Luftraumstruktur und bei der Zusammenarbeit mit den für die Flugsicherheit zuständigen Stellen zu beachten ist. Als Einsatzkräfte, die in besonderen Situationen die Drohne sicher steuern müssen, haben sie dabei nicht nur besondere Befugnisse, sondern müssen auch besondere Fähigkeiten und Kenntnisse vorweisen. Die Luftfahrzeugfernführerinnen und -führer zeigten die Fähigkeiten der neu beschafften Fluggeräte und verdeutlichten ihre Eignung für Szenarien wie die Lageerkundung am Einsatzort, die Personensuche oder der Dammbruchfrüherkennung.

THW-Präsident Gerd Friedsam nahm am Freitagvormittag 30 neue Drohnen von der Stiftung THW in Empfang. Dank dieser Spende konnte die Ausbildung der bundesweit 30 THW-Trupps für unbemannte Luftfahrtsysteme (Tr UL) bereits in diesem Monat beginnen: „Mit den neuen unbemannten Luftfahrtsystemen gehen wir einen wichtigen Schritt, um uns künftigen Herausforderungen im Einsatz zu stellen und das THW-Rahmenkonzept erfolgreich umzusetzen. Wir werden auch weiterhin die Chancen nutzen, die sich durch neue Technologien für die Sicherheit und den Erfolg unserer Einsatzkräfte entwickeln.“ Bis 2021 wird auch das THW selbst noch weitere leistungsstärkere Drohnen beschaffen.

Seit Gründung der Stiftung THW im Jahr 2004 unterstützt sie als unabhängige Institution die Arbeit der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk bundesweit. Mit der Hilfe zahlreicher Spenderinnen und Spender fördert die Stiftung beispielsweise besondere Maßnahmen der Katastrophenhilfe im Ausland, die Jugendarbeit des THW oder die Entwicklung neuer Ausstattung für den Schutz der Bevölkerung. Weitere Informationen unter: www.stiftung-thw.de.

Auf regionaler Ebene ist für den Ortsverband Quedlinburg dessen Helferverein mit dieser Förderaufgabe betraut. Weitere Informationen unter: Helfervereinigung


  • neue Drohne für das THW.jpg, Quelle: THW/Sebastian Hohmann

  • Quedlinburger THW-Helfer mit ihrer neuen Drohne.jpeg, Quelle: THW/ Christian Müller

  • Einsatzübung Flugplanung.jpg, Quelle: THW/Sebastian Hohmann

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