Der THW Ortsverband Quedlinburg bildet Spezialisten für CBRN-Gefahrenlagen aus

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Thale OT Weddersleben,

Das Technische Hilfswerk (THW) Ortsverband Quedlinburg erweitert seine Kapazitäten im Bereich der CBRN-Gefahrenabwehr (Chemisch, Biologisch, Radiologisch, Nuklear).

Im Rahmen des europäischen Katastrophenschutzverfahrens rescEU hat sich der Ortsverband erfolgreich für eine Teileinheit zur Fahrzeug-Dekontamination qualifiziert. Die vollständige Einsatzbereitschaft der Spezialeinheit ist für Ende 2026 geplant.

Die rescEU-CBRN-Dekontaminationskapazität wird vorgehalten, um im Fall eines CBRN-Ereignisses Unterstützung zu leisten, wenn die Kapazitäten des betroffenen Staates und des Europäischen Katastrophenschutzpools nicht ausreichen. Der Bereichsausbilder CBRN Oliver Prinzhorn erläutert: „Bis zur vollständigen Einsatzbereitschaft durchlaufen unsere Helfer einen intensiven Qualifizierungs- und Weiterbildungsprozess.“ Dazu gehören unter anderem die Ertüchtigung des Impfstatus für Auslandseinsätze, zusätzliche Qualifikationen für Bediener von Ladekranen und Hubarbeitsbühnen, sowie umfassende Ausbildungen im Bereich schwerer Atemschutz und CBRN.“

Am 06. September 2024 wird der Ortsverband Quedlinburg eine Schulung mit den neuen Gebläseschutzanzügen durchführen. Hierzu sind auch Helfer aus den Ortsverbänden Gifhorn, Halle und Friedrichshain-Kreuzberg eingeladen, um Einblicke in die spezialisierten Tätigkeiten zu erhalten.

Die zukünftige Fahrzeug-Dekontaminationseinheit wird etwa 30 Helfer umfassen und soll mit einer drei- bis vierfachen Personalbesetzung ausgestattet sein. Der THW Landesverband BerlinBrandenburgSachsen-Anhalt sucht derzeit nach starken Partner-Ortsverbänden, die bei der Bewältigung dieser anspruchsvollen Aufgaben unterstützen können.

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